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Tradition und Handwerk im Weihnachtsland Thüringen

Herausgeber: Thüringen,

In Thüringen wird Weihnachten ganz groβ geschrieben, denn von hier stammen zahlreiche unserer weihnachtlichen Traditionen. Dazu gehören sowohl der Weihnachtsbaum selbst, als auch der zugehörige Christbaumschmuck und seine Herstellung. Traditionelles Handwerk hat dabei in Thüringen schon lange Bestand. Zur Weihnachtszeit kann man dieses an authentischen Stätten erleben und sich auf einem der zahlreichen historischen Weihnachtsmärkte auf das groβe Fest einstimmen.

Wenn es auf Weihnachten zugeht, erstrahlt ein Bundesland in ganz besonderem Glanz: Thüringen ist das Ursprungsland vieler Weihnachtstraditionen.

Die nadeligste aller Traditionen: Der Weihnachtsbaum wird berühmt Der Weihnachtsbaum beispielsweise verdankt seine Beliebtheit einer deutschen Adeligen. Adelheid von Sachsen-Meiningen (1792-1849), sieben Jahre lang Königin von England, importierte zur Freude ihrer zahlreichen Nichten und Neffen den deutschen Christbaum nach Großbritannien. Aufgewachsen ist Adelheid im Schloss Elisabethenburg in der Theaterstadt Meiningen. Im Marmorsaal des Schlosses findet auch heuer wieder der alljährliche Kunsthandwerkermarkt statt, auf dem sowohl moderne als auch traditionelle Handwerkskünste vorgestellt werden. Da passt es natürlich perfekt, dass auch der Weihnachtsliedklassiker „O Tannenbaum“ aus der Feder eines Thüringer Textdichters stammt. Dr. Ernst Gebhard Salomon Anschütz (1780-1861) aus Suhl schrieb die Melodie, ursprünglich für ein trauriges Liebeslied gedacht, 1824 kurzerhand zum Weihnachtslied um. Auch „Oh, du fröhliche“ stammt übrigens aus der Region: Johannes Daniel Falk (1768-1826), ein Zeitgenosse Goethes, Philosoph und Sozialpädagoge, verfasste in der Klassikstadt Weimar den einprägsamen Text.

Lauschaer Christbaumschmuck wird exportiert
Auch der Schmuck, der am Weihnachtsbaum hängt, stammt ursprünglich aus Thüringen und entspricht einer lang gepflegten Tradition. Was die lokalen Glasbläser im Thüringer Wald vor über 160 Jahren zunächst an gläsernen Früchten und Zapfen für ihre eigenen Weihnachtsbäume anfertigen ließen, ist bis heute nicht wegzudenken. Ursprünglich über Handwerksmessen vom romantischen Lauscha aus vertrieben, begann um 1880 der professionelle Import durch den US-Amerikaner Frank Winfield Woolworth in die USA. Dadurch wurde die Produktion stark ausgeweitet und zahlreiche Nachahmer fanden sich weltweit. Doch noch heute wird in Lauscha in traditioneller Handwerkskunst der gläserne Christbaumschmuck hergestellt und wer auf der Suche nach einem authentischen Stück ist, das noch vielen Generationen Freude machen wird, wird hier fündig. Das größte Angebot gläsernen Christbaumschmucks gibt es dabei auf dem Lauschaer Kugelmarkt, der am ersten und zweiten Adventwochenende stattfindet. Ein besonderes Erlebnis ist es dabei, den Glasbläsern direkt bei ihrer Arbeit zuzusehen, daher bieten etliche Werkstätten dies für Interessierte an.

Tradition und Kulinarik auf den Thüringer Weihnachtsmärkten

Dass die festlichen Weihnachtsmärkte ein so beliebter Erwerbsort für Christbaumschmuck sind, mag vielleicht nicht zuletzt daran liegen, dass sich neben den Einkaufsmöglichkeiten für Weihnachtsgeschenke auch das ein oder andere Thüringer Schmankerl finden lässt. Besonders beliebt ist dabei die „Thüringer Rostbratwurst“. Nahrhaft und leicht süβ ist dagegen der Thüringer Stollen bzw. das „Erfurter Schittchen“.

Welch hohen Stellenwert diese kulinarische Tradition im Land hat, zeigt unter anderem ein eigens dafür einberufener Schutzverband, der Thüringer Stollenverband, und eine jährlich neu gekürte Thüringer Stollenkönigin. Schlieβlich darf der Genuss zur Weihnachtszeit nicht zu kurz kommen.

Erfurt selbst punktet dabei nicht nur mit „Erfurter Schnittchen“, sondern auch mit einem Weihnachtsmarkt vor dem eindrucksvollen Dom St. Marien. Besonders stimmungsvoll geht es auf den Märkten der Klassikstädte Weimar und Jena zu und auf der geschichteträchtigen Wartburg wird der Besucher in die Welt des historischen Handels und alter, schon fast vergessener Handwerkskünste versetzt. Kerzenzieher, Glasbläser, Gewandmeisterinnen, Laternenbauer, Seifensieder, Steinmetze, Kräuterfrauen, Zinngießer und fahrende Händler bieten ihre Waren in der einzigartigen Kulisse der historischen Burganlage feil.

Weitere Informationen zu Weihnachten und den Weihnachtsmärkten in Thüringen finden Sie unter: https://www.thueringen-entdecken.de/urlaub-hotel-reisen/weihnachten-in-thueringen-120125.html

 

Für weitere Informationen:

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