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Gipfel des Glücks: Der Rennsteig in Thüringen ist einer für alle

Herausgeber: Thüringen,

Die Wege des beliebtesten Höhenwanderwegs Deutschlands schlängeln sich durch den malerischen Thüringer Wald. Hinauf wandern, radeln, rennen, runtersausen oder relaxen? Der Rennsteig gibt jedem, was er braucht.

Julius von Plänckner ahnte nicht, was er lostrat – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Als der Topograf aus Gotha sich im Jahr 1829 auf den Weg machte, um den Thüringer Rennsteig als erster im Ganzen abzugehen, trieb ihn die Neugier an. Er wusste nicht, dass er mit einer kleinen Idee einen großen Impuls für die aufkeimende Wanderbewegung setzen würde. Der genaue Verlauf jenes sagenhaften Höhenweges war bis dato nicht bekannt, Plänckner hatte jedoch bei Napoleon den militärischen Nutzen guter Straßen kennengelernt – und lief einfach los.

Der Rest ist Geschichte: Was damals viele belächelten, ist heute ein Highlight in Thüringen. Dank des mutigen 5-Tage-Marsches von Plänckner zieht es jährlich hunderttausende Gäste auf den bekanntesten Höhenwanderweg Deutschlands in den Thüringer Wald, den Frankenwald und das Thüringer Schiefergebirge. Wo Plänckner einst den Höhenweg vermaß, findet man heute einen für alle: Ob Wandern, Radfahren, Joggen, Langlaufen oder Skifahren – der Rennsteig macht Urlauber mit jedem Fitness-Niveau glücklich. Dabei lockt nicht nur der insgesamt 168,3 Kilometer lange Weg selbst, sondern auch die malerische Landschaft. Dass der Rennsteig tatsächlich einer für alle ist, beweisen 44 Rennsteig-Leitern, die auch Teilstrecken ermöglichen, die umliegenden Orte verbinden und so nicht nur praktische Ein- und Ausstiege ermöglichen, sondern auch sagenhafte Ein- und Ausblicke.

Rennsportler wagen sich alljährlich an den GutsMuths-Rennsteiglauf, den größten Crosslauf Europas, der gerade von 11.000 „marathon 4 you“-Lesern zum „Marathon des Jahres“ gewählt wurde. Am 26. Mai 2018 werden wieder an die 15.000 Läuferinnen und Läufer zum „schönsten Ziel der Welt“, in den kleinen Erholungsort Schmiedefeld, laufen. Und das vom Halbmarathon bis zum Supermarathon über 72 Kilometer. Wer den Rennsteig lieber auf zwei Rädern erkunden möchte, fährt auf der 199 Kilometer langen Rad- und Mountainbike-Strecke, die zwar nur zum Teil über den originalen Rennsteig führt, dafür aber echtes Downhill-Feeling mit rund 3.500 rasanten Höhenmetern bietet.

Ursprünglich wurde der Rennsteig als Grenz- und Handelsweg sowie Sprach- und Wasserscheide genutzt. Drei Jahre nach Plänckners Erstwanderung erschienen seine Beschreibung und eine Rennsteigkarte im "Taschenbuch für Reisende durch den Thüringerwald" – und erste Biedermeier-Touristen erkundeten die näher gerückte Bergwelt freudig. Heute ist der Rennsteig ein gut ausgebauter Wanderweg. 1.300 Rennsteig- und Grenzsteine markieren seinen Verlauf von der Werra bei Hörschel bis zur Saale bei Blankenstein, und so entdeckt man die Gipfel des Glücks auch links und rechts der Wege: Da warten historische, geologische und botanische Erlebnisse auf die Urlauber, und das weiße „R“ auf Schildern und Bäumen sorgt dafür, dass niemand vom Weg abkommt. Gasthäuser und Schutzhütten laden zur Rast ein – und das besonders herzlich, denn die Rennsteig-Orte und ihre Menschen zeigen gerne ihre Thüringer Gastlichkeit. Unterkünfte, die auf Wanderer spezialisiert sind, erkennt man an dem Siegel „Qualitätsgastgeber wanderbares Deutschland“, passende Angebote für „Wandern ohne Gepäck“ gibt es dazu ebenfalls.

Details und weitere Informationen unter:
https://www.thueringen-entdecken.de/urlaub-hotel-reisen/rennsteig-119994.html

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