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Thurgau Travel schützt seine Gäste vor Treibstoffzuschlägen
Thurgau Travel schützt seine Gäste vor Treibstoffzuschlägen
Die Nahostkrise treibt die Energiepreise in der europäischen Flusskreuzfahrt in die Höhe. Mehrere Veranstalter in Europa geben die Mehrkosten mit Zuschlägen von bis zu 90 Euro pro Person und Woche an ihre Kunden weiter. Der Schweizer Flussreise-Pionier Thurgau Travel geht einen anderen Weg: Das Familienunternehmen aus Weinfelden verzichtet vorerst trotz erwarteter Mehrkosten in Millionenhöhe bewusst auf eine Weitergabe – und setzt stattdessen auf optimierte Betriebsabläufe, eine moderne Flotte und ein wachsendes Erlebnisangebot.
Das Thema Treibstoffkosten beschäftigt die gesamte Flusskreuzfahrtbranche – nicht erst seit den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten. Die gestiegenen Energiepreise betreffen auch Thurgau Travel als einen der führenden Schweizer Flussreiseanbieter mit 19 Schiffen auf über 50 Gewässern in mehr als 25 Ländern.
Thurgau Travel verzichtet auf branchenübliche Treibstoffkostenzuschläge
Für Thurgau Travel belaufen sich die erwarteten Mehrkosten 2026 auf einen siebenstelligen Betrag – eine wesentliche Grössenordnung für ein Familienunternehmen mit rund 30 Mitarbeitenden. Treibstoffkostenzuschläge sind in der Branche ein gängiges Instrument und in den AGB der meisten Anbieter verankert – so auch bei Thurgau Travel. Mitbewerber haben bereits Energiekostenzuschläge auf alle Neubuchungen für 2026 und 2027 eingeführt. Weitere Veranstalter geben seit Ende März Zuschläge von 50 bis 90 Euro pro Person und Woche weiter. Dennoch verzichtet Thurgau Travel derzeit bewusst auf eine Weitergabe an seine Gäste. Das Unternehmen arbeitet mit seinen Reederei-Partnern daran, die Kosten tief zu halten, setzt auf die Optimierung von Reiseplanung und Flottenauslastung und treibt Effizienzverbesserungen im gesamten Betriebsablauf voran.
«Die gestiegenen Treibstoffkosten betreffen die gesamte Branche und auch uns. Thurgau Travel hat sich aber bewusst entschieden, diese Mehrkosten aktuell nicht an seine Kundinnen und Kunden weiterzugeben. Durch eine optimierte Reiseplanung, eine hohe Flottenauslastung und unsere moderne Flotte gelingt es uns, die Kostenanstiege intern teilweise aufzufangen», sagt Daniel Pauli-Kaufmann, Geschäftsführer von Thurgau Travel.
Zu den erhöhten Treibstoffkosten kommen operative Herausforderungen hinzu: Da die Schiffe jeweils im Februar und März in die Saison starten und die Crew zu einem grossen Teil aus Asien anreist, waren die geopolitischen Verwerfungen auch logistisch spürbar. Thurgau Travel konnte jedoch alle Schiffe planmässig und mit der vorgesehenen Crew ausstatten – auch die fünf Schiffe in Asien, wo Flussreisen in Indien zum Teil Anflüge über Dubai erfordern.
Zukunftsfit mit Optimierungen
Bereits in der Vergangenheit konnte Thurgau Travel durch ressourcenschonende Routenplanung und geschultes nautisches Personal den Kraftstoffverbrauch signifikant senken – der zweite Nachhaltigkeitsbericht weist für 2024 eine CO2e-Reduktion von 10 Prozent aus. Die moderne Flotte, von der alle Schiffe auf Rhein und Donau den Green Award Status tragen und das Flaggschiff MS Thurgau Gold mit dem Gold-Status ausgezeichnet wurde, unterstützt diesen Kurs.
Investition in neue Erlebnisreisen
Während Thurgau Travel auf der Kostenseite Stabilität gewährleistet, investiert das Unternehmen in neue Reiseformate. Die IG-RiverCruise-Marktstudie (März 2026) bestätigt den Trend zu thematisch profilierten Flussreisen – bei knapp 1,5 Millionen Passagieren und einem Branchenumsatz von 3,7 Milliarden Euro in Europa. Mehr dazu in der Medienmitteilung “Thurgau Travel baut Erlebnisreisen auf Europas Flüssen aus” vom 17.03.2026.