Spatenstich für den Juliertrail: Silvaplana und Surses verbinden Engadin und Val Surses für Biker und Wanderer

Herausgeber: Tourismus Silvaplana | 30. Juli 2026

Spatenstich für den Juliertrail: Silvaplana und Surses verbinden Engadin und Val Surses für Biker und Wanderer

Auf der Julier-Passhöhe, genau auf der Grenze zwischen den Gemeinden Silvaplana und Surses, wurde gestern, 29. Juli 2026, der Spatenstich für den Juliertrail gesetzt. Der neue Bike- und Wanderweg verbindet künftig das Engadin direkt mit dem Val Surses und ersetzt die bisherige Nationale Mountainbikeroute Nr. 1 über den Septimer. Die Eröffnung ist für Frühling 2028 geplant.

Der Trail wird Teil der nationalen Route «Alpine Bike» und führt auf einer Gesamtlänge von rund 16,5 Kilometern von Silvaplana nach Bivio, wovon 8,7 Kilometer auf Sursetter und 7,7 Kilometer auf Silvaplaner Boden liegen. Rund die Hälfte der Strecke muss neu angelegt werden, gut ein Drittel wird saniert, der Rest bleibt baulich unverändert. Für die Planung zeichnen Allegra Trails GmbH und Stauffer Studach Raumentwicklung verantwortlich, die Umweltbaubegleitung übernimmt Eco Alpin. Der Kanton beteiligt sich mit 60 Prozent an den anrechenbaren Neubaukosten – maximal rund 1,39 Millionen Franken – sowie mit der Hälfte an den Kosten für die Signalisation; im Mai 2026 hatte die Bündner Regierung die Aufnahme des Juliertrails ins kantonale Velonetz des Freizeitverkehrs bewilligt.

«Nachdem bereits die Römer einst den Julierpass überquert haben, werden künftig Biker und Wanderer dank dem Leuchtturmprojekt Juliertrail den Pass queren können», so Daniel Bosshard, Gemeindepräsident Silvaplana.

«Ich freue mich, dass Surses und Silvaplana dieses Projekt von Anfang bis Ende konsequent gemeinsam durchziehen und damit ein gutes Stück näher rücken», sagt Daniel Wasescha, Gemeindepräsident Surses.

Ein Trail für geübte Bikerinnen und Wandernde

Der Juliertrail wird als Bike- und Wanderweg in beide Richtungen befahren und begangen; Mischverkehr und Gegenverkehr sind entsprechend vorgesehen. Er entspricht einem Mountainbike-Trail des Schwierigkeitsgrads rot beziehungsweise einem weiss-rot-weiss markierten Bergwanderweg (T2) und richtet sich damit an Bikerinnen und Biker mit guter Fahrtechnik, die auch anspruchsvollere Passagen meistern. Die Trasse ist im Schnitt einen Meter breit, an einzelnen Stellen bis zu 1,4 Meter, das Gefälle beträgt im Durchschnitt 12 Prozent.

Dazu Albert Kruker, CEO Tourismus Val Surses Savognin Bivio AG: «Die Bedeutung des Projekts geht weit über die Region hinaus: Die nationale Mountainbike-Route Nr. 1 ‹Alpine Bike› von Scuol nach Leysin wird künftig über den Julier statt über den Septimer und die vielbefahrene Malojapassstrasse führen und bietet damit eine attraktivere sowie durchgehend fahrbare Verbindung.»

«Der Juliertrail hat grosses touristisches Potential und ist für beide Regionen ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einem attraktiven Ganzjahresangebot im Bike- und Wandertourismus» ergänzt Jan Steiner, CEO Engadin Tourismus AG.

Wie es weitergeht

Über den Baufortschritt am Julier informieren die Gemeinden Surses und Silvaplana laufend unter surses.ch/juliertrail resp. gemeinde-silvaplana.ch/bauamt. Gebaut wird in den Sommern 2026 und 2027, die Eröffnung des Juliertrails ist für den Frühling 2028 vorgesehen.