Blindekuh auf Erfolgsspur und mit neuen Highlights
Die Dunkelrestaurants blindekuh in Basel und Zürich blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Der Betrieb in Basel feierte sein 20-jähriges Bestehen und begrüsste mehr Besucherinnen und Besucher als im Vorjahr. 2026 präsentieren die Betriebe neue Highlights.
2025 erwirtschaftete die gemeinnützige Stiftung mit den Dunkelrestaurants blindekuh in Basel und Zürich einen Nettoerlös von CHF 3'264'487 (Vorjahr CHF 3'224'805) und erzielte einen kleinen Betriebsgewinn.
«Möglich war dies dank der grossen Anstrengungen aller Mitarbeitenden sowie der Unterstützung aus privaten Kreisen. Wir haben einmal mehr realisiert, wie anspruchsvoll es ist, einen Betrieb, der konkrete Inklusion im Arbeitsmarkt ermöglicht, eigenwirtschaftlich zu führen», sagt Christina Fasser, Präsidentin Stiftung blindekuh.
Mehr Gäste in Basel
In Basel erhöhte sich die Anzahl Gäste auf 6991 (Vorjahr 6868). Auch die Halle 7 in Basel verzeichnete einen Anstieg. Insgesamt fanden 10’708 (Vorjahr 9956) Personen den Weg zu den Events. Ins Dunkelrestaurant Zürich kamen mit insgesamt 18’842 Gästen weniger Besucherinnen und Besucher (Vorjahr 20’854). Erfreulich gross war 2025 das Interesse der Schulklassen: an beiden Standorten nutzten mehr Klassen das Angebot der Teilnahme an einem Sinnesparcours oder Mittagessen.
Stabil präsentiert sich die Anzahl Mitarbeitende. In Zürich arbeiteten 26 Personen (davon 5 Vollzeit- und 21 Teilzeit, 10 sind blind oder sehbehindert, 16 sehend). Der Betrieb in Basel beschäftigte 41 Mitarbeitende (davon 9 Vollzeit- und 32 Teilzeitstellen, 9 sind blind oder sehbehindert, 32 sehend).
Neue Gastgeber, neue Organisation
2025 war für die Stiftung blindekuh ein Jahr des Neuanfangs. Mit Monika Janicka in Zürich und Andreas Siemer in Basel haben neue Gastgeberteams unter der Gesamtleitung von Johannes Tschopp das Ruder übernommen. Gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden entwickeln die erfahrenen Gastronomen neue Formate, die die bewährten Konzepte ergänzen.
Ausblick 2026: blindekuh weitet Angebot aus
Die gemeinnützige Stiftung blindekuh organisiert im neuen Geschäftsjahr mehrere neue Veranstaltungen und sorgt mit Sensibilisierungsarbeit weiterhin für Aufklärung. Das sind die Highlights 2026:
- Sinnesparcours am Streetfoodfestival: Vom 18. bis 24. Juni 2026 bringt die blindekuh den Sinnesparcours ans Streetfoodfestival in Zürich. Am 4. Juli 2026 ist der Sinnesparcours sowie ein Blind-Tasting-Workshop am Seefeldfest zu Gast.
- blindekuh goes Arosa: Am 10. und 11. August 2026 finden zwei Charity Dinner für die Blindenskischule Arosa statt. Dazu wird der Gastraum der blindekuh Zürich 1:1 im Hotel Prätschli nachgebaut. Arosa will die inklusivste Gemeinde der Schweiz werden.
- Jeff Tomlinson in der blindekuh: Am 15. und 16. September stellt der blinde, frühere Eishockeytrainer des EHC Kloten und der Rapperswil-Jona Lakers sein Buch «Blindes Vertrauen» bei zwei Dinner in der blindekuh Zürich vor.
- Kitchen Battle: Am 30. Oktober wird das Team der blindekuh Zürich gegen das Restaurant Viadukt kochen.
- Citywalks in Basel: Die in Zürich bekannten geführten Spaziergänge, begleitet von blinden und sehbehinderten Guides, sollen auch in Basel stattfinden. Im Mai 2026 schult der langjährige blinde Mitarbeiter Jean Baldo zukünftige Guides aus Basel.
- Charity-Anlass in Basel: Am Freitag, 20. November 2026, findet in der Halle 7 ein Charity-Anlass zu Gunsten der Stiftung blindekuh statt. Die Veranstaltung wird zusammen mit Katapuls, Lorenz Beyeler und dem Premium Leader Club organisiert.
«Unsere Restaurants sind nicht nur Gastronomiebetriebe – sie sind soziale Unternehmen mit gesellschaftlichem Auftrag. Die langfristige Stabilisierung erfordert eine konsequente Stärkung des Fundraisings sowie eine ständige strategische Weiterentwicklung unserer Organisation», sagt Christina Fasser.